TOP Ö 1: Fortschreibung des Nahverkehrsplans; Maßnahmen

Landrat Dr. Faltermeier weist auf die hohe Wachstumsrate der Bevölkerung in den nächsten Jahren hin. Da deshalb ein gut funktionierender ÖPNV wichtig ist, wünscht er sich anlässlich der Planungen des Nahverkehrsplans eine breite und eingehende Diskussion. Anschließend übergibt er das Wort an Herrn Büsch/Herrn Regnery von „plan:mobil“, die beide die Verkehrsprognose, die Rahmenkonzeption und das Maßnahmenkonzept vorstellen.

 

Herr Büsch bringt in diesem Zusammenhang deutlich zum Ausdruck, dass flexible Bedienungsformen, insbesondere bei kleinen Städten sinnvoll sind und der Schülerrückgang durch das Maßnahmenkonzept ausgeglichen werden soll.

 

Nach ausführlicher Darstellung der einzelnen Punkte durch Herrn Büsch und Herrn Regnery moniert Kreisrätin Setzensack eine fehlende Ergänzungsachse nach Landshut, die aus ihrer Sicht besonders für junge Leute wünschenswert und sinnvoll wäre. Da nach Auskunft von Herrn Büsch die Pendlerzahlen nach Landshut deutlich geringer sind als nach Freising, wurde keine weitere Prüfung vorgenommen. Er wird sich aber mit der Thematik noch einmal befassen. Ergänzend weist er noch auf einige Kommunikations-Apps hin (z. B. FLINC).

 

Kreisrat Hofmeister ist der Auffassung, nicht nur jungen Leuten Alternativen zu bieten. Landrat Dr. Faltermeier erklärt, dass im Rahmen der Fortschreibung versucht wird, den unterschiedlichen Interessensgruppen so weit wie möglich nachzukommen. Derzeit ist es jedoch verfrüht, Festlegungen zu treffen.

 

Kreisrat Prasch verweist auf die Schienenstrecke Regensburg – Ingolstadt und möchte wissen, ob dort Potenzial für einen 30 Minutentakt vorhanden ist und welche Vorgehensweise zukünftig angedacht ist. Herr Büsch teilt mit, dass im Nahverkehrsplan bei Schienenverbindungen nur Anregungen aufgenommen werden können, aber keine Maßnahmen seitens des Landkreises möglich sind. Die Anregungen können an die BEG bzw. den Betreiber (derzeit agilis) weitergeleitet werden. Der Landkreis Kelheim hat jedoch keine Möglichkeit, derartige Maßnahmen zu erzwingen.

 

Die Nachfrage von Kreisrat Mirwald bezüglich der weiteren Einbindung der Fraktionen beantwortet Landrat Dr. Faltermeier dahingehend, dass die heutige Präsentation nur zustimmend zur Kenntnis genommen werden soll. Den Kreistagsmitgliedern wird die Präsentation zugesandt, so dass die Fraktionen bei Bedarf Stellung nehmen können. Es ergeht folgender


Beschluss:

 

Die Präsentation wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Das Planungsbüro „plan:mobil“ kann die Planung in diesem Sinne fortführen.