TOP Ö 2: Oberbauverstärkung KEH 26; ab KEH 10 - Ober-/Mitter-/Unterschneidhart - Paring - Landkreisgrenze Regensburg von Abschnitt/Station 100/0.037 bis 100/1.262
hier: Vergabe der Bauarbeiten

Techn.-Ang. Fischer erläutert diesen Tagesordnungspunkt. Die Ausschreibung umfasst die Oberbauverstärkung der KEH 26 von Oberschneidhart bis zur Einmündung in die KEH 10 bei Hausen. Die Länge der Belastungsklassenerhöhung beträgt rund 1200 m. Die restliche KEH 26 wurde bereits vor mehreren Jahren ebenfalls fast durchgängig oberbauverstärkt. Die Maßnahme wird erforderlich, da der Straßenzustand mittlerweile äußerst schlecht ist. Die Fahrbahn weist Kornausbrüche, Randsenken und Risse auf.

Eine Verbreiterung der bestehenden Fahrbahn konnte nicht durchgeführt werden, da einige Anlieger nicht oder nur zu weit überhöhten Preisen zur Grundabgabe bereit waren.

Als erstes werden die Schadstellen im Fahrbahnbereich saniert und im Anschluss eine 8 cm dicke Asphalttragschicht über die gesamte Fahrbahn aufgebracht. Im Anschluss daran wird die Asphaltdeckschicht mit einer Stärke von 3 cm aufgebracht. Nach den Asphaltierungsarbeiten erfolgt der Einbau der Bankette. Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Zuschussmaßnahme nach dem Bayerischen Gemeindefinanzierungsgesetz (BayGVFG). Deshalb wurde ein Zuwendungsantrag erarbeitet und der Regierung von Niederbayern zur Bezuschussung vorgelegt. Von Seiten der Regierung von Niederbayern liegt die Zusage vor, dass die Maßnahme grundsätzlich förderfähig ist und in die 1. Tranche der BayGVFG-Förderung 2017 aufgenommen wurde, mit dem Hinweis, dass kein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht.

Für die Festlegung der Zuwendungshöhe ist durch die Tiefbauverwaltung das Ausschreibungsergebnis mitzuteilen, wobei von einer Festbetragsförderung auszugehen ist.

Für die o.g. Bauarbeiten wurde durch die Tiefbauverwaltung eine öffentliche Ausschreibung im Bayerischen Staatsanzeiger online durchgeführt. Die Angebotsunterlagen wurden von elf Firmen angefordert. Bei der Submission am 21.03.2017 lagen nachfolgend aufgeführte, bereits nachgerechnete Brutto-Angebotssummen vor:

 

1.) Fa. Stanglmeier, Abensberg                                    206.454,21 €

2.) Fa. Guggenberger, Mangolding                               256.675,92 €

3.) Fa. Fahrner, Barbing                                                           260.072,02 €

4.) Fa. Swietelsky, Biburg                                                        271.155,04 €

5.) Fa. Pritsch, Sandsbach                                                       272.599,08 €

6.) Fa. Strabag, Regensburg                                        287.903,22 €

7.) Fa. Schulz, Pfreimd                                                319.360,30 €

 

Mit der Firma Stanglmeier wurde ein Bietergespräch u. a. auch hinsichtlich der Auskömmlichkeit des Angebotspreises geführt. Es wird empfohlen, der mindestfordernden Firma Stanglmeier, Abensberg den Auftrag zur Angebotssumme in Höhe von 206.454,21 € brutto zu erteilen. Es ergeht folgender